In diese Kirche wurden große Erwartungen gesetzt. Als Denkmaldom sollte er für alle Zeiten an die Bedeutung des Hauses Habsburg erinnern und für die Bewohner jenseits der Donau als Wahrzeichen dienen.
Die von Anton Ospel errichtete Leopoldskirche hat eine unrühmliche Vorgeschichte, die mit der Vertreibung der Juden aus Wien und der Zerstörung ihrer Synagoge im Zusammenhang steht.
Die malerische historistische Hetzendorfer Kirche von Hubert Gangl wurde bei der Renovierung nach Bombenschäden im Inneren von den Wandmalereien und vom Dekor „entrümpelt“ und „strotzt nun von nüchterner Sachlichkeit“.
Der Architekt Robert Kramreiter zeigt bei diesem Kirchenbau seine Vorliebe für die Kombination von Rechteck- und Rundformen. Bemerkenswert ist die außergewöhnliche Eingangsseite.
Diese Kirche wurde in Montagetechnik errichtet und sollte spätestens nach 40 Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Typisch österreichisch steht das Provisorium noch immer…
Dieser Kirche sollte in zwei Bauphasen errichtet werden. Es wurde jedoch nur der Altarraum als vorläufige Kirche erbaut. Leider wurde dieses kleine Gebäude 2025 profaniert und verkauft.
Für die Gestaltung der Antonkirche hat Franz Neumann ein außergewöhnliches Konzept erstellt. Dieser Kirchenbau blieb im Wiener Historismus allerdings ein singuläres Phänomen.
Die Kirche wurde von Anton Jäckel im neuromanischen Stil errichtet. Bemerkenswert ist die Schablonenmalerei im Innenraum und die aufwändige Bemalung der Apsis.