Der 1959-61 errichtete modernistische Kirchenbau von Franz Barnath erhielt durch die Farbwirkung der Buntglasfenster von Robert Herfert eine mystische Raumatmosphäre.
Im Zuge Gegenreformation wurden in St. Pölten alle Protestanten zur Konversion oder Auswanderung gezwungen. Erst Ende des 18. Jhds. entstand wieder eine evangelische Gemeinde. Die evangelische Kirche in St. Pölten zählt zu den ersten, die in Niederösterreich errichtet wurden.
Die Nepomuk-Kirche ist eine der ersten Kirchen, die in der Epoche des Historismus errichtet wurde. Carl Rösner entwarf eine Hallenkirche und dekorierte sie mit Elementen der Romanik und der Renaissance.
Die Keplerkirche war die erste Pfarrkirche, die im 1874 gegründeten Bezirk Favoriten errichtet wurde. Trotz der Verpflichtung zu größtmöglicher Sparsamkeit schuf der Architekt Hermann Bergmann einen imposanten, monumentalen Kirchenbau.
Die Architekten Johann Hoffmann und Erwin Plevan sahen in dem großen Platz in der Mitte des ehemaligen kleinen Angerdorfes einen „Dorfhof“, dem sie den Kirchenbau als Aneinanderreihung von drei „Höfen“ einschrieben.
Aus den vielen, zeitgleich errichteten neogotischen und neoromanischen Kirchen des späten 19. und frühen 20. Jhd. sticht die Kaisermühlener Pfarrkirche durch die andersartige Stilwahl heraus.
Die im 19. Jhd. erbaute Kirche wurde 1937 von Heinrich Vana vergrößert und dem modernen Zubau angeglichen. 1987 wurde der Innenraum erheblich verändert, aber 2015 wieder rückgebaut.
Zwischen den dominanten Hochhausbauten der UNO-City hat Heinz Tesar mit einem kompakten, fast schwarzen Kubus einen außergewöhnlichen Sakralbau errichtet.
Die Brigittakirche ist eine von den sechs Kirchen, die Friedrich Schmidt in Wien als neogotische Sichtziegelbauten errichtete. Etliche seiner Schüler haben Schmidts Kirchen zum Vorbild genommen.