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Aktuelle Seite: Höhenberg-Hl. Jakobus
NÖS-502
Bez. Gmünd

Architekten unbekannt

13. - 16. Jhd.

Im 13. Jahrhunderts wurde in dem kleinen Dorf Höhenberg eine  romanische Saalkirche mit einem mächtigen, quadratischen Westturm und einer halbrunden Apsis errichtet. Um 1500 wurde der Chor erweitert und mit einem Netzrippengewölbe versehen. 1575 wurde im Langhaus die flache Decke durch ein Tonnengewölbe ersetzt, und um die die Konstruktion zu stützen wurden an den Außenwänden Strebepfeiler aus Granit errichtet. Im Inneren wurde das Gewölbe mit Zierrippen aus Stuck dem gotischen Chor angepasst.

Nach einem Brand im Jahr 1800 wurde die Kirche wieder hergestellt und 1804 der rundum gelegene Friedhof an den Ortsrand verlegt. 1848 wurde der Turm aufgestockt und der Chor durch einen einstöckigen Verbindungsgang mit dem erneuerten Pfarrhof verbunden. Der Bau ist verputzt und gelb gefärbelt. Am Chor sind die originalen Strebepfeiler und zum Teil gotisches Maßwerk erhalten. Am 1970 restaurierten Turm täuschen weiße, in den Putz geritzte Quader Kanten aus Ortsstein vor.

Im Chor sind noch das spätgotische Sakramentshäuschen, sowie die mit Eisenblech beschlagene Sakristeitüre aus der gleichen Zeit zu sehen. Die Innenausstattung wurde mehrmals verändert. Der Hochaltar und der Taufstein aus Granit stammen aus dem 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert wurden die hölzerne Empore und die Kanzel auf einem gotischen Kanzelfuß eingebaut. Die Seitenaltäre entstanden im 19. Jahrhundert, der Volksaltar wurde 1973 errichtet.

Romanik
Gotik