Laut den Quellen soll das Relief den Seelenführer Hermes darstellen, der die Verstorbene ins Totenreich führt. Es ist zu bezweifeln, dass hier wirklich Hermes dargestellt ist.
Bis zum Jahr 1985 gab es in Pellendorf keine Kirche und die Verstorbenen wurden in den Wohnungen aufgebahrt. Der Architekt Seemann verhalf dem Ort sowohl zu einer Kirche als auch zu einer Aufbahrungshalle.
Die Friedhofskriche wurde von Architekt Max Hegele mit Hilfe barocker Zitate und Elementen des Jugendstils als Memorialbau des „Stifters“ Karl Lueger in Szene gesetzt.
Leopold Ponzen errichtete das jüdische Kriegerdenkmal in Form eines Wehrturms. Die außergewöhnliche Gestaltung lässt sich unterschiedlich interpretieren.
Die Friedhofskirche in Wiener Neustadt erhielt durch den Vierungsturm ein monumentales Erscheinungsbild. Leider ist die Wirkung durch spätere Zubauten zerstört worden.